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Hier geht es zu den Publikationen der GGL. Die Glücksspielaufsichtsbehörden veröffentlichen über ihre gemeinsame Geschäftsstelle seit 2014 jährlich eine ökonomische Analyse des deutschen Glücksspielmarktes, den sogenannten Jahresreport der Glücksspielaufsichten der Länder. Bis zum Jahr 2022 lag die gemeinsame Geschäftsstelle im Hessischen Ministerium des Inneren und für Sport. Der Report gibt einen Überblick über das Angebot und die Größenordnung der Segmente im erlaubten und unerlaubten deutschen Glücksspielmarkt.

  • Sperrsysteme wie OASIS und gesetzliche Einzahlungslimits
  • Werbeeinschränkungen für Hochrisikospiele vor 21 Uhr
  • Pflicht zu transparenten Gewinnchancen und Kosteninformationen
  • Verbot von Kreditkartenzahlungen für Online-Glücksspiel

Hier geht es zu den Jahresreports der Glücksspielaufsichtsbehörden der Länder.

  • Online-Casino-Lizenzen für virtuelle Spielautomaten und Roulette
  • Sportwetten-Lizenzen für präparierte und Live-Wetten
  • Poker-Plattformen mit Turnieren und Cash-Games
  • Virtuelle Lotterien und Instant Win Games

Neben eigener Marktbeobachtung, Marktforschung und Publikationen initiiert die GGL Forschungs- und Studienaufträge. So vergibt die GGL unter anderem auch wissenschaftliche Forschungsaufträge im Rahmen der Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrages 2021. Die auf drei Jahre angelegte Studie wurde im Juli 2023 an die Universität Bremen vergeben.

Inanspruchnahme der Versorgungssysteme

7,9 % spielten weniger als einmal pro Monat. 5,4 % beschränkten ihre Spielteilnahme auf einmal monatlich. 3,5 % spielten unregelmäßig bis zu dreimal pro Monat. Auch die Art des Spiels und die Vielfalt der Nutzung unterschied sich: 12,1 % der deutschen Bevölkerung spielte nur landbasiert und nicht online. 9,7 % hingegen nutzten ausschließlich Online-Spiele.

Lokalisierte Angebote

6,1 % praktizierten hybrides Glücksspiel, mal online und mal offline. 20,1 % gaben an, ausschließlich eine Form des Glücksspiels zu praktizieren. 2,1 % nahmen an drei Spielarten teil. 1,4 % spielten vier oder mehr unterschiedliche Glücksspielformen. Bezüglich der Glücksspielarten zeigt sich der Markt vielfältig: 19,3 % der Befragten gaben an, Lotto innerhalb der letzten 12 Monate gespielt zu haben. Der Schwerpunkt der Studie liegt auf den Auswirkungen der im Glücksspielstaatsvertrag festgelegten umfangreichen Anforderungen, insbesondere auf den Spielerschutz. Geprüft werden die Umsetzungen der Spielerschutzregelungen hinsichtlich ihrer Effekte für die Spielenden.

Online-Spielvermittler im Lotteriesegment: Konsistente Anbieterlandschaft zum 30. November 2025

Die größte Spielbank hat ihren Sitz in Baden-Baden. Reguliert wird nach Bundesländern, der Zugang ist ab 18 Jahren möglich, in Baden-Württemberg und Bayern ab 21 Jahren. Obwohl die Konkurrenz aus dem Internet drängt, haben die Spielbanken im Jahr 2023 deutliches Wachstum hingelegt. Über 6,8 Millionen Menschen spielten landbasiert, das entspricht einem Zuwachs von 20 %. Der Bruttospielertrag lag bei 1,3 Milliarden Euro, wobei insbesondere Tischspiele um rund 26,3 Prozent zunahmen.

Marketing und Werbung

Ob der Effekt postpandemisch ist und in den kommenden Jahren wieder abflaut, wird sich zeigen. Viele Spielbanken haben die Zwangsschließungen während der Corona-Pandemie genutzt, um ihre Einrichtungen zu optimieren und das Spielangebot zu erweitern. Nach dem Ende des Lockdowns zog es damit nicht nur Bestandskunden, sondern auch interessierte Neukunden aus der Gesellschaft in die Häuser. Die Anzahl der klassischen Spielhallen ist in Deutschland rückläufig. 2022 standen noch rund 5.600 steuerpflichtige Betriebe und Gastronomien mit Spielautomaten zur Verfügung. Erkenntnisse zu Praktikabilität, möglichen Anpassungsbedarfen der Anforderungen bezüglich des Spielerschutzes, Veränderungen des Spielverhaltens etc. sind von Bedeutung.

Bundesland / Behörde Zuständigkeit für Besonderheit / Sitz wichtiger Anbieter
Sachsen-Anhalt (GGL) Zentrale Aufsicht für Online-Glücksspiel Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder
Hessen (Spielbank Wiesbaden) Älteste Spielbank Deutschlands Sitz der DEUTSCHE KLASSENLOTTERIE
Baden-Württemberg Lotto Baden-Württemberg (Landeslotterie) Hoher Anteil an Sportwetten-Läden
Nordrhein-Westfalen Westdeutsche Lotterie (WestLotto) Größte Landeslotterie nach Umsatz

Hier geht es zu ausführlichen Informationen zu der Studie „Spielerschutz im Internet“ und ihrer Expertengruppe zur Abbildung der gesamten Bandbreite des wissenschaftlichen Diskurses. Diese Studie wurde im Dezember 2023 an die eye square GmbH in Berlin vergeben. Das Forschungsvorhaben ist ebenfalls Bestandteil der Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrages 2021 und soll eine Wirkungsevaluation vornehmen.

Risiken illegaler Angebote: Verbraucherschutz und Jugendschutz im Vordergrund

Die Einnahmen des Lotto-und-Toto-Blocks sind entgegen des Trends nicht zurückgegangen, sondern für 2023 sogar gestiegen. Rund 5,8 % Mehreinnahmen generierten Lottospiele, an Steuern wurden etwa 1,77 Milliarden Euro abgeführt. Für 2024 konnten staatliche Glücksspielunternehmen, die zum Lotto-Toto-Block gehören, 8,6 Milliarden Euro an Umsätzen generieren. Die höchsten Einnahmen entstehen durch das klassische Lotto 6 aus 49, das samstags und mittwochs in Deutschland gespielt wird. Aktuelle Zahlen zur Glücksspielteilnahme stammen aus 2021.

Marktchancen und Wachstumspotenzial

Hier würde im Rahmen des Glücksspiel-Survey zusammengefasst, wer spielt und wie sich das Spielverhalten allgemein auf die Gesundheit der Bevölkerung auswirkt. Insgesamt haben zum damaligen Zeitpunkt 29,7 % der Bevölkerung an, innerhalb der vergangenen 12 Monate ein Glücksspiel gespielt zu haben. Männer dominieren dabei mit einem Anteil von 34,7 % zu 24,5 % Frauen. Personen ohne Migrationshintergrund spielten mit 31,4 % deutlich häufiger als jene, die einen Migrationshintergrund haben (23,9 %). Zu den Häufigkeiten gibt es ebenfalls spannende Zahlen: 12,8 % aller Umfragenteilnehmer gaben an, einmal pro Woche zu spielen. Es wird erwartet, dass das Ergebnis einen Aufschluss darüber gibt, inwiefern die Bestimmungen des § 5 GlüStV 2021 geeignet oder verbesserungsfähig sind, Spielende und zum Spiel Entschlossene auf das beworbene legale Glücksspielangebot zu lenken, ohne eine (besondere oder kritische) Anreizwirkung auf bisher nicht an Glücksspielen interessierte und/oder vulnerable Personen zu entfalten.

Mobile-First und Nutzererlebnis als wesentliche Wachstumsfaktoren

6,8 % nahmen an Automatenspielen, Sportwetten oder Casinospielen teil. 4,6 % davon nutzten Online-Angebote, 3,6 % spielten in einer terrestrischen Spielstätte. Die Zahlen machen deutlich, dass klassisches Lotto in Deutschland dominiert und die Bevölkerung zwar nicht regelmäßig, aber zumindest gelegentlich daran teilnimmt. Auch wenn die Zahlen aus dem Jahr 2021 stammen, dürfte sich nicht maßgeblich etwas daran verändert haben. Eine Zunahme der Online-Teilnahme ist bedingt durch die Coronazeit denkbar.

Elemente für ein überzeugendes Nutzererlebnis

Seinerzeit waren terrestrische Angebote nur eingeschränkt verfügbar, was die Bereitschaft zur Alternativsuche verbessert hat. Landbasierte Spielbanken dürfen in Deutschland das vollständige Casinoangebot offerieren. Online-Spielotheken sind hingegen auf Spielautomaten und Online-Poker beschränkt. Somit haben die Spielbanken (noch) ein Alleinstellungsmerkmal, das ihnen den Kundenzufluss sichert. In Deutschland existieren insgesamt 63 Spielbanken, wovon 53 Stätten das große Glücksspiel (Tischspiele) anbieten. Hier geht es zu ausführlichen Informationen zu der Studie „Glücksspielwerbung im Fernsehen und im Internet“ und Ihrem Expertengremium zur Sicherstellung eines umfassenden wissenschaftlichen Diskurses.

Was Spieler jetzt wissen sollten

Da die Bedingungen immer strenger und cas casino royale österreich die Mieten teurer werden, schließen viele Betriebe vollständig. Das Online-Angebot ist zu stark, die lokale Spielothek kann dem nichts entgegensetzen. Hier hat die Spielbank mit Casinospiel einen großen Vorteil. Sie hat einerseits Tischspiele im Angebot, kann andererseits aber auch höhere Einsätze erlauben. Langfristig ist das Spielotheken-Sterben vermutlich nicht aufzuhalten, der Onlinemarkt deckt die Verluste aber zuverlässig ab.

Hendrik Streeck, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen

Der Glücksspielmarkt ist in Deutschland durch die Liberalisierung gewachsen. Bruttospielerträge in Milliardenhöhe und hohe Steuerzahlungen durch Lotteriegesellschaften täuschen aber nicht darüber hinweg, dass die Teilnahme an Online-Spielautomaten rückläufig ist. Experten stellen sich hier die berechtigte Frage, ob das Glücksspiel allgemein an Interesse verloren hat oder ob die Spieler tendenziell eher am Schwarzmarkt teilnehmen. Das wird in den nächsten Jahren zu klären sein, denn 2028 wird mit einer neuen Version des Glücksspielstaatsvertrags der Weg neu ausgerichtet. Für die verschiedenen Interessengruppen veröffentlicht die GGL regelmäßig eigene Publikationen beispielsweise in Form von jährlichen Tätigkeitsberichten und Broschüren. Um einen Beitrag zu einer verlässlichen Datengrundlage für die Diskussion über die Kanalisierungswirkung der deutschen Glücksspielregulierung zu leisten, lässt die GGL ihre eigene und andere Erhebungsmethoden im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie prüfen. Die von der GGL initiierte Studie Untersuchung des Schwarzmarktes und der Kanalisierung von Glücksspielen im Internet anhand einer Befragung von Glücksspielenden konnte im ersten Quartal 2024 an die Firma Blockchain Research Lab gGmbH vergeben werden. Das Forschungsunternehmen aus Hamburg setzte sich gegen zwei Mitbewerbende durch. Die Studie hat eine Laufzeit von einem Jahr und ist Bestandteil der Marktbeobachtung der GGL. Da der Gegenstand der Kanalisierung im Bereich Glücksspielforschung vor dem Hintergrund der neuen gesetzlichen Regelungen größtenteils noch unzureichend untersucht wurde, sollen hier sowohl theoretische als auch empirische Überlegungen einfließen. Zunächst soll untersucht werden, welche Methoden aus theoretischer Sicht zur Messung des Umfangs des Schwarzmarktes von Glücksspielen im Internet geeignet sind. Hierbei werden sowohl bekannte als auch neue Messmethoden auf den Prüfstand gestellt.

Wie viele Personen in Deutschland nehmen an Glücksspielen teil?

Das könnte unter anderem daran liegen, dass Auslandsanbieter keine Sperrdatei im Casino nutzen und nicht an andere Formen der statistischen Auswertbarkeit gekoppelt sind. Es wird geschätzt, dass etwa 50 % oder sogar bis zu 60 % der Spielteilnahmen nicht bei in Deutschland lizenzierten Anbietern stattfindet, sodass der Markt aus Spielersicht nur schwer einzuordnen ist. Für Online-Spielotheken wurde 2024 mit einem Bruttospielertrag von 3,3 Milliarden Euro gerechnet. Man ging davon aus, dass 60 % der Gesamtsumme in Spielotheken mit deutscher Konzession umgesetzt werden. Das würde einen Schwarzmarktanteil von 40 % bedeuten und das scheint realistisch.

Weitere Informationen

Die Umsätze sind zumindest 2023 deutlich gesunken. Wie das Statistische Bundesamt preisgab, sanken die Steuereinnahmen durch virtuelle Spielautomaten in Deutschland um 38,5 %. Experten und Interessenverbände gehen nicht davon aus, dass rückläufiges Spielerinteresse Schuld daran hat. Stattdessen steht der Verdacht im Raum, dass immer mehr Spieler den Schwarzmarkt nutzen und der eigentliche Markt in Deutschland viel größer sein könnte. Weniger verlustreich zeigten sich die Zahlen für Sportwetten, bei denen der Rückgang lediglich bei 5,2 % lag sowie Poker mit einem Rückgang von 7,5 %.

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